3-2-1-Start

Wie den Tag beginnen, wo doch so viele unangenehme Arbeiten auf mich warten und die Vielfalt und Unübersichtlichkeit des Aufgabenkatalogs schier erdrücken? Vorschlag von Stollreiter/Völgyfy („Selbstdisziplin“, GABAL 2001) ist das 3-2-1-Programm, mit dem das Tagwerk ohne Aufschieberitis-Anfall aufgenommen wird.
Der Titel steht für folgende drei Schritte:

3 Kleinigkeiten erledigen
2 Routinetätigkeiten abarbeiten
1 Top-Priorität des Tages angehen
Der erste Schritt verschafft mir zügig ein Erfolgserlebnis; der zweite hilft, das Gefühl von Sklavenarbeit aus den Routinetätigkeiten zu nehmen. Der dritte Schritt wird mit ausreichender Frische und erwärmten Hirnzellen angegangen, was seine Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich erhöht und zugleich schweren Ballast aus dem Planungsgewissen entfernt. Ich setze dafür täglich die ersten 60 bis 90 Minuten an. Ersatzweise für Schritt 2 habe ich mir die „Ablage“ als Routinearbeit mit einer Dauer von 3 Minuten genehmigt; an guten Tagen schaffe ich sogar 4 Minuten, bevor die Schmerzen einsetzen. Und ich weiß von noch morgenmuffligeren Menschen als mir, dass diese Technik auch hilft, ab 10:00 h vergleichsweise freundlich zu wirken.
18. Feb 2010

Dieser Blogpost wurde als Beitrag am 18.01.2007 in der XING-Gruppe „GfA – Gesellschaft für Arbeitsmethodik“ eingestellt.

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